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Konventionelle Energien werden höher subventioniert als erneuerbare Energien!

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des "Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft" im Auftrag von Greenpeace Energy eG und dem Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE).

Demnach wurde beispielsweise die Atomkraft seit dem Jahr 1970 mit sage und schreibe 107 Mrd. Euro, Steinkohle sogar mit 177 Mrd. Euro bezuschusst - die erneuerbaren Energien im Vergleich dazu mit "nur" 54 Mrd. Dabei erzeugen die erneuerbaren Energien mittlerweile ca. 22 % des Strommixes in Deutschland.

Allerdings wird ein Großteil dieser Kosten im Unterschied zu den Kosten der Erneuerbaren nicht transparent über den Strompreis ausgewiesen und bezahlt - die EEG-Umlage -, sondern geht zulasten des Staatshaushalts. Würde man diese Kosten auch als eine "Konventionelle-Energien-Umlage" auf den Strompreis umlegen, wäre diese heute mit 10,2 Ct/kWh fast dreimal so hoch wie die gegenwärtige EEG-Umlage.

Demnach beträgt der reale Strompreis, inklusive gesamtgesellschaftlicher Kosten wie Finanzhilfen, Steuervergünstigungen und weiteren begünstigenden Rahmenbedingungen bei:

- Windenergie an Land 8,1 Ct/kWh
- Steinkohle 14,8 Ct/kWh,
- Atomenergie zwischen 16,4 und 42,2 Ct/kWh

Die Studie finden Sie hier .

Bildquelle: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

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