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Auch zukünftig keine EEG-Umlage für kleine Photovoltaik-Anlagen

Am 1. August 2014 tritt die EEG-Novelle für Solarstrom in Kraft. Unter anderem wurden folgende Änderungen beschlossen:

PV-Anlagen mit einer Leistung von maximal zehn Kilowatt

Diese bleiben auch zukünftig von der Ökostrom-Umlage befreit.

PV-Anlagen, die vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommen worden sind

Für diese wurde ein Bestandsschutz beschlossen: Haben die Betreiber bereits Teile ihres Solarstroms selbst verwendet, bleibt der Eigenverbrauch auch künftig von der EEG-Umlage befreit. Das gilt allerdings nur, wenn die Anlagenleistung nach dem 1. August 2014 um höchstens 30% gesteigert wird.

PV-Anlagen, die nach dem 1. August 2014 in Betrieb genommen werden

Wer selbst erzeugten Solarstrom aus einer neuen PV-Anlage mit mehr als 10 kW auch selbst verbrauchen möchte, muss im Grundsatz darauf künftig 40 Prozent der EEG-Umlage entrichten. Der Übergang erfolgt gleitend:

  • Bis Ende 2015: 30 Prozent der jeweils gültigen Ökostrom-Umlage - für 2014 sind das rund 1,9 Ct/kWh
  • bis Ende 2016: 35 Prozent der jeweils gültigen Ökostrom-Umlage
  • Ab 2017: gelten die vollen 40 Prozent – auch für PV-Anlagen, die zwischen August 2014 und Dezember 2016 errichtet wurden

Das "Erneuerbare Energien Gesetz 2014" EEG 2014 finden Sie hier im Volltext.

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